"ARCHITECTURE IS THE FRAME OF LIFE" (F. LL. WRIGHT)
 

 
 
 
 

LEISTUNGEN

 
 
 
 
 
   
 

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   

 

Die Bauweise

Auf der Waldeck entsteht unser erstes Stroh-ballenhaus. Ein zweites wurde im Juni diesen Jahres in Uhler begonnen. Doch sind wir nicht die ersten Strohballenbauer. In Europa hat sich diese Bauweise seit ca.zehn Jahren verbreitet. 2001 gab es etwa vierhundert Strohballenbauten in Europa.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten des Strohballenbaus. Zum einen die last-tragende Bauweise, bei der die Strohballen wie Ziegel im Verband übereinander gestapelt werden. Darüber liegende breite Holzbohlen verteilen als Ringanker dann die Last auf die Wände. Fenster- und Türöffnungen werden mit Rahmen aus Holzbohlen hergestellt.
Bei der zweiten Variante, der nicht-last-tragenden und auf der Waldeck und in Uhler realisierten Bauweise, sichert eine herkömmliche Holzständerkonstruktion die Statik, und die Strohballen übernehmen lediglich die Funktion des Wandabschlusses und der Außendämmung. In beiden Fällen werden üblicherweise die Außenwände mit Lehm, bzw. Kalkmörtel verputzt. Diese sehr wasserdampfdurchlässige (diffusionsoffene) Konstruktion gewährleistet das Verdunsten überschüssiger Feuchtigkeit aus dem Wandaufbau.

 
:: Die Bauweise
:: Die Baugenehmigung
:: Brandschutz
:: Wärmedämmung
:: Kombinierbarkeit mit Lehm
:: Nachwachsender Baustoff
:: Primärenergiegehalt
:: Baukosten
:: Bauaufsichtliche Zulassung
    Quelle: "Der Strohballenbau" von Gernot Minke und Friedemann Mahlke